Eines der ältesten Blockhäuser Liechtensteins aus dem Jahr 1518 in Schellenberg, seit 1994 bäuerliches Wohnmuseum des Liechtensteinischen Landesmuseums mit Einblick in das Landleben um 1900.
Das Biedermannhaus in Schellenberg zählt zu den ältesten erhaltenen Blockhäusern Liechtensteins: Es wurde 1518 erbaut und im Lauf der Jahrhunderte mehrfach versetzt, zuletzt 1992/1993 an seinen heutigen Standort. Seinen Namen verdankt es der Familie Biedermann, die über 150 Jahre lang, von 1814 bis 1964, darin lebte. Seit 1993 steht das Gebäude unter Denkmalschutz, ein Jahr später eröffnete das Liechtensteinische Landesmuseum darin das Bäuerliche Wohnmuseum. Die einfache Bauweise und Raumaufteilung spiegeln die spätmittelalterliche Bau- und Wirtschaftsweise der Region wider. Im Inneren erleben Besucher, wie die ländliche Bevölkerung Liechtensteins um das Jahr 1900 wohnte und arbeitete: originale Möbel, Haushaltsgegenstände und Werkzeuge vermitteln einen authentischen Eindruck des bäuerlichen Alltags. Das Museum ist Teil des Liechtensteinischen Landesmuseums und bietet einen seltenen Einblick in die bescheidenen Lebensverhältnisse vergangener Generationen im Fürstentum.