Burgruine bei Schellenberg, auch Neu-Schellenberg genannt, erbaut um 1200 und erstmals 1348 erwähnt. Seit 1956 im Besitz des Historischen Vereins, frei zugänglich mit weitem Ausblick.
Die Obere Burg, auch Neu-Schellenberg genannt, ist eine Burgruine oberhalb der Gemeinde Schellenberg im Norden Liechtensteins und eine von zwei Burgruinen des Ortes, gemeinsam mit der Unteren Burg. Sie wurde um 1200 errichtet; die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1348. Im Lauf des 16. Jahrhunderts verlor die Anlage ihre militärische Bedeutung, wurde aufgegeben und verfiel zunehmend, überwuchert von Vegetation. 1956 schenkte Fürst Franz Josef II. die verwachsenen Ruinen dem Historischen Verein für das Fürstentum Liechtenstein, der seither für ihren Erhalt sorgt. Heute ist die Obere Burg frei zugänglich und ein beliebtes Ausflugsziel für Geschichtsinteressierte: Besucher können die Überreste von Torbau, Ringmauern und Gebäudefundamenten erkunden und geniessen von der Anlage einen weiten Blick über das Rheintal. Zusammen mit der Unteren Burg vermittelt sie einen anschaulichen Eindruck der mittelalterlichen Wehranlagen im nördlichen Liechtenstein.